Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Am Ende des Vereins- und Sportjahres 2016 mit zahlreichen Aktivitäten wie das TSV-Sportfest 2016 und das 4. Oktoberfest „in Dirndl und Lederhose“ bedankt sich der TSV 1913 Spessart e.V. bei allen die in irgendeiner Weise den Verein unterstützt und gefördert haben. Der TSV 1913 Spessart e.V. wünscht allen seinen Mitgliedern, Freunden, Gönnern und den Sponsoren sowie der gesamten Einwohnerschaft des Stadtteils Spessart ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2017 alles erdenklich Gute, viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

Arbeitssieg für die Leucian-Elf

TSV Spessart 1 – SG Siemens 3:1 (2:1)

In einem Spiel, ohne große nennenswerte Höhepunkte, behielt der TSV die Oberhand.

Mit einem verlorenen Risikopass im defensiven Mittelfeld leitete unsere Elf bereits nach 7 Minuten Spielzeit den 0:1 Rückstand ein, ließ sich aber nicht von ihrer Linie abbringen, und kam bereits nach 13 Minuten zum wohlverdienten 1:1- Ausgleich durch einen platzierten Kopfball von Julian Hopp, auf Flanke von Adrian Leucian.

In der 38. Minute dezimierte der gut leitende Schiedsrichter die Siemenself mit Gelb-Rot nach wiederholtem Foulspiel. Nun, mit einem Spieler mehr auf dem Platz, machte unsere Elf weiter Druck, und kam zu einigen guten Torchancen, die jedoch alle fahrlässig vergeben wurden. Erst mit dem Halbzeitpfiff konnte Jonas Imhoff eine Flanke von Philipp Überall, aus kurzer Distanz zum 2:1, über die Torlinie drücken.

Trotz einem Spieler mehr auf dem Platz, gelang es unserer Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht Ball und Gegner laufen zu lassen und müde zu spielen, um sich so eine Feldüberlegenheit zu erarbeiten. Es haperte vor allem an der Passgenauigkeit 30 Meter vor des Gegners Tor war der Ball beim Gegner. Siemens verlegte sich verständlicherweise auf das Konterspiel, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen, da unsere Elf im Defensivbereich nichts anbrennen ließ.

Es dauerte bis zur 75. Minute, als das spielentscheidende 3:1, nach einer gekonnten Einzelleistung durch Maabel Mekonen, fiel.

Fazit: Tabellenplatz 11 ist ein Graus, gibt aber bei „nur“ 5 Punkten Rückstand auf Platz 5 Anlass zum Optimismus.

TSV Spessart 2 – FV Grünwinkel 2  0:3 (0;2)

Unsere Reserve zeigte sich engagiert, hatte gegen den Tabellenführer jedoch nur wenig entgegen zu setzen, und verlor verdient, da ihr im Spielaufbau und in der Offensivspiel zu viele Stock- und Passfehler unterliefen. 

TSV Reserve holt glücklichen Auswärtspunkt

ATSV Mutschelbach 3 – TSV Spessart 2  4:4 (2:1)

Aufgrund der Spielabsage für unsere 1. Mannschaft, konnte die Zweite mit einigen Verstärkungen aus der 1. Mannschaft, im schwierigen Auswärtsspiel gegen den ATSV Mutschelbach, antreten. Der ATSV erwischte den deutlich besseren Start, und ging bereits nach 2 Minuten, nach katastrophalem Querpass im eigenen Strafraum, mit 1:0 in Führung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war der ATSV die bessere Mannschaft. Umso überraschender fiel der Ausgleichstreffer  in der 14. Minute durch Silviu Manole. Wütende Angriffe des ATSV führen zum 2:1 in der 18. Minute, als der Gegner nur durch Foulspiel gestoppt werden konnte, und dem Schiedsrichter keine andere Wahl blieb, als auf Elfmeter zu entscheiden.

Die zweite Halbzeit begann für den TSV erfolgsversprechend. Laurentiu Girbita überraschte  in der 48. Minute, mit einer verunglückten Flanke, den Torwart zum 2:2. Mutschelbach spielte weiter auf Sieg, und ging mit einem Doppelschlag in der 53. Und 55. Minute mit 4:2 wieder in Führung.

Im Gefühl des nun sicheren Sieges, nahm Der ATSV das Tempo heraus, und baute damit unsere Mannschaft wieder auf. Der TSV gab sich nicht geschlagen, kämpfte sich ins Spiel zurück, und erzielte, nach schöner Einzelleistung von Adrian Sabatino, in der 80. Minute, den 4:3 Anschlusstreffer, der noch einmal zusätzliche Kräfte mobilisierte. Zwei Minuten vor Spielende belohnte sie sich mit dem 4:4 Ausgleichstreffer. Sebastian Dohm versenkte, zum großen Jubel seiner Mitspieler und den mitgereisten Fans, einen Eckball  per Kopf.

Fazit: Über 90 Minuten gesehen war Mutschelbach die bessere Mannschaft. Der TSV bewies jedoch Moral, und behauptete durch dieses Unentschieden Tabellenplatz 4. 

TSV Spessart couragiert, aber ohne konstruktive Offensive

TSV Spessart 1 – TSV Palmbach 1:  0:1 (0:0)

In einem von beiden Parteien mit hohem körperlichem Einsatz geführten Spiel, war Palmbach der glücklichere Gewinner.

Der Tabellenvierte aus Palmbach, war der erwartet unangenehme Gegner. Stabil in der Abwehr, resolut und robust in den Zweikämpfen, laufstark und mit guter Passqualität. Unsere Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, war hungrig, hielt mit guter Moral und mannschaftlicher Geschlossenheit dagegen, und eroberte sich in der ersten Halbzeit leichte Vorteile, ohne jedoch zu gefährlichen Torchancen, bzw. Torabschlüssen zu kommen. Das nährte die Hoffnungen auf eine erfolgreichere zweite Halbzeit.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Palmbach den Druck, und erkämpfte sich leichte  Feldvorteile im Mittelfeld. Wenngleich unsere Elf auch  weiterhin mit viel Einsatz unterwegs war, so waren Spielfluss, Umschaltspiel und Spielaufbau in der Kabine geblieben, sodass nach vorne so gut wie gar nichts mehr ging. Ganze zwei Torschüsse zeugen davon.

Beim einzigen Tor in der 52. Minute half zudem die junge Schiedsrichterin den Palmbachern, als sie zunächst einen äußerst zweifelhaften Freistoß in Höhe der Eckfahne gegen uns pfiff, und dann den eindeutigen Ellenbogencheck und Knieeinsatz des Torschützen gegen unseren Torwart im 5-Meterraum nicht abpfiff, sondern auf Tor entschied. Auch in der generellen Zweikampfbewertung  hatte die Schiedsrichterin eine sehr einseitige Regelauslegung, die  in der 70. Minute zum Feldverweis von Jonas Kineselassie führte.

Trotz Unterzahl in den letzten 20 Minuten, gab sich unsere Elf nicht geschlagen, war aber im Offensivspiel  viel zu harmlos, sodass Palmbach den knappen Vorsprung über die Zeit retten konnte.

Fazit: Wir haben es nicht geschafft, kollektiv das auf den Platz zu bringen, was an individueller Klasse abrufbar wäre.

TSV 2 – Nordwest 2  0:2 (0:0)

Im Spitzenspiel - Tabellendritter gegen Tabellenzweiten – behielt Nordwest die Oberhand, und war, über die 90 Minuten gesehen, die bessere Mannschaft.  Beide Tore fielen nach Standard-situationen (abgefälschter direkter Freistoß und Elfmeter). Wie schon bei der ersten Mannschaft, fand auch bei der Zweiten die Offensive nicht statt. Ganze 2 Torschüsse in 90 Minuten sagen alles.