TSV Spessart 1 verpasst Sprung auf Tabellenplatz 1

TSV Spessart 1 – TSV Schöllbronn 2: 3:3 ( 1:1)

In einem über 90 Minuten hektisch geführten Derby der beiden Ettlinger Höhenorte, setzte der TSV Spessart die spielerischen Akzente, während der TSV Schöllbronn über den Willen und den Kampf zu einem etwas schmeichelhaften Remis kam.

Leider war der „Unparteiische“ mit äußerst fragwürdigen Entscheidungen, aufgrund inkonsequenter Regelauslegung bei den Zweikämpfen, den Anforderungen nicht gewachsen. Bei einem von vornherein bekannt brisanten Derby muss die Frage nach einer adäquaten Schiedsrichteransetzung durch den Verband gestattet sein.

Der TSV Spessart ging durch den wieder genesenden Sebastian Dohm, mit einem direkt verwandelten Freistoß, mit 1:0 in Führung. Schöllbronn glich noch vor der Pause aus. In der Minute schickte der Schiedsrichter unseren Pascal Weingärtner aufgrund eines, noch nicht einmal gelbwürdigen Allerweltsfoul, zum Duschen.

Spessart, nun in Unterzahl, bewies jedoch Charakter, spielte weiter auf Sieg, was mit einem Abstauber-Kopfball zum  2:1, wiederum durch Sebastian Dohm, belohnt wurde. Kurze Zeit später baute man die Führung sogar auf  3:1 durch Mathias Axtmann aus, der einen, vom Torwart zu kurz abgewehrten Ball, über die Torlinie drückte.

Ein heftiger Gewitterschauer mit Blitz und Donner, 18 Minuten vor dem Spielende, veranlasste den Schiedsrichter richtigerweise zu einer 15-Minütigen Spielunterbrechung und Abkühlung der Gemüter. Als das Spiel seine Fortsetzung fand, stand für den geneigten Zuschauer ein Sieg der Spessarter Mannschaft so gut wie fest, denn man erspielte sich in der verbleibenden Zeit zwei weitere 100%-ige Torchancen, die jedoch leichtfertig vergeben wurden.

Und wie heißt es so schön in der Fußballersprache: „Wenn du die Tore vorne nicht machst, bekommst du sie hinten“.

So geschehen. Aus zwei Standardsituationen kam Schöllbronn zum 3:3 Ausgleich. Beim 2:3 stand der Torschütze, trotz einer Spessarter Überzahl von 6 zu 2, vollkommen ungedeckt, 8 Meter zentral vor dem Tor, und konnte problemlos einköpfen. Auch beim 3:3  in der letzten Spielminute, fehlte jegliche (Zu)Ordnung in unserer Abwehrreihe, als der Gegner, wiederum zentral vor dem Tor, frei zum Schuss kam.

Fazit: Der TSV Spessart hat in der Schlussphase des Spiels, aufgrund fehlender Ordnung in der Abwehr, und nachlässiger Chancenverwertung in der Offensive, leichtfertig zwei Punkte verloren, verbleibt jedoch auf einem guten Tabellenplatz 3 in Lauerstellung

 

TSV Spessart 2 – Germania Karlsruhe 2: 7:0 (3:0)

Die hochsommerlichen Temperaturen beflügelten offensichtlich das Spiel unserer Zweiten, gegen einen in allen Belangen deutlich unterlegenden Gegner aus Karlsruhe, der unserer Spielkultur nichts Gleichwertiges entgegen zusetzen hatte.

Von Spielbeginn an ließ man Ball und Gegner laufen, sodass sich die Mannschaft Torchance um Torchance erspielte, und das Spiel bereits in der ersten Halbzeit mit einem 3:0-Pausenstand (echter Hattrick durch Julian Hopp) für sich entschieden hatte.

Auch in der 2. Halbzeit hatte Germania unserem guten, und den hohen Temperaturen angepassten, Pass- und Laufspiel nichts Gleichwertiges entgegen zu setzen, sodass die weiteren Tore durch 1x Julian Hopp, 2x Silviu Manole und 1x Christian Mai, zum 7:0-Endergebnis, zwangsläufig  erzielt wurden.

Fazit: Die gesamte Mannschaft zeigte eine überzeugende Leistung, die für die kommenden Spiele viel Positives verspricht. Bei konsequenter Chancenverwertung hätte das Ergebnis jedoch leicht zweistellig ausfallen müssen. Tabellenplatz 3 steht als Belohnung zu buche.