TSV Spessart gewinnt einen Punkt, verliert aber zwei

TSV Spessart 1 – FC Busenbach 2:  1:1 (1:0)

Im ersten Rückrundenpunktspiel kam der TSV, auf heimischem Geläuf, nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus, obwohl in den zweiten 45 Minuten mit einem Mann mehr auf dem Feld, nachdem ein Busenbacher den Platz bereits in der 45. Minute mit Gelb/Rot verlassen musste.

In der ersten Halbzeit bot unsere Mannschaft einen ideenlosen und planlosen Auftritt, ohne jeglichen Spielfluss. So darf sich eine Mannschaft einfach nicht präsentieren. Alle Spieler ließen die sogenannten „Basics“, d. h. Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten, Passqualität und schnellem Umschaltspiel, gänzlich vermissen. Nur ein Schuss auf das gegnerische Tor zeugt von wenig Offensiv- und Durchschlagskraft. Da der Gegner nicht viel besser war, stand es zur Halbzeit glücklicherweise nur 0:1.

Busenbach, in der zweiten Halbzeit nur noch mit 10 Mann auf dem Feld, zog sich von Beginn an, tief in die eigene Hälfte zurück, und überließ unserer Mannschaft das Mittelfeld, die nun deutlich mehr Engagement an den Tag legte, und den Gegner unter Druck hielt.

Leider reichte es, bis auf den Ausgleichstreffer in der 56. Minute durch Adrian Leucian, nicht zu einem Sieg, da man an diesem Tag einfach zu viele individuelle Ausfälle hatte, und auch mannschaftstaktisch nicht in der Lage war den gegnerischen Abwehrriegel mit schnellem Flügelspiel nachhaltig zu knacken.

Fazit: mit solch einer desaströsen Leistung spielt der TSV bis zum Saisonende gegen den Abstieg, und hat gegen die kommenden schweren Gegner nur wenige Aussichten zu punkten.

 

Die TSV Reserve verliert den Anschluss ans obere Tabellenviertel.

TSV Spessart 2 – Ettlingenweier 3.  0:3 (0:2)

Im Spiel Tabellenfünfter gegen Tabellenvierter unterlag der TSV der Dritten des FV Ettlingenweier mit 0:3, und verlor, mit nun 7 Punkten Rückstand auf Tabellenplatz 3, das obere Tabellenviertel aus den Augen.

Beide Mannschaften spielten über die 90 Minuten gesehen, auf Augenhöhe. Ettlingenweier machte jedoch weniger Fehler, und zeigte sich im Offensivbereich  druckvoller und im Zweikampfverhalten wesentlich aggressiver.