TSV Reserve holt glücklichen Auswärtspunkt

ATSV Mutschelbach 3 – TSV Spessart 2  4:4 (2:1)

Aufgrund der Spielabsage für unsere 1. Mannschaft, konnte die Zweite mit einigen Verstärkungen aus der 1. Mannschaft, im schwierigen Auswärtsspiel gegen den ATSV Mutschelbach, antreten. Der ATSV erwischte den deutlich besseren Start, und ging bereits nach 2 Minuten, nach katastrophalem Querpass im eigenen Strafraum, mit 1:0 in Führung. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war der ATSV die bessere Mannschaft. Umso überraschender fiel der Ausgleichstreffer  in der 14. Minute durch Silviu Manole. Wütende Angriffe des ATSV führen zum 2:1 in der 18. Minute, als der Gegner nur durch Foulspiel gestoppt werden konnte, und dem Schiedsrichter keine andere Wahl blieb, als auf Elfmeter zu entscheiden.

Die zweite Halbzeit begann für den TSV erfolgsversprechend. Laurentiu Girbita überraschte  in der 48. Minute, mit einer verunglückten Flanke, den Torwart zum 2:2. Mutschelbach spielte weiter auf Sieg, und ging mit einem Doppelschlag in der 53. Und 55. Minute mit 4:2 wieder in Führung.

Im Gefühl des nun sicheren Sieges, nahm Der ATSV das Tempo heraus, und baute damit unsere Mannschaft wieder auf. Der TSV gab sich nicht geschlagen, kämpfte sich ins Spiel zurück, und erzielte, nach schöner Einzelleistung von Adrian Sabatino, in der 80. Minute, den 4:3 Anschlusstreffer, der noch einmal zusätzliche Kräfte mobilisierte. Zwei Minuten vor Spielende belohnte sie sich mit dem 4:4 Ausgleichstreffer. Sebastian Dohm versenkte, zum großen Jubel seiner Mitspieler und den mitgereisten Fans, einen Eckball  per Kopf.

Fazit: Über 90 Minuten gesehen war Mutschelbach die bessere Mannschaft. Der TSV bewies jedoch Moral, und behauptete durch dieses Unentschieden Tabellenplatz 4. 

TSV Spessart couragiert, aber ohne konstruktive Offensive

TSV Spessart 1 – TSV Palmbach 1:  0:1 (0:0)

In einem von beiden Parteien mit hohem körperlichem Einsatz geführten Spiel, war Palmbach der glücklichere Gewinner.

Der Tabellenvierte aus Palmbach, war der erwartet unangenehme Gegner. Stabil in der Abwehr, resolut und robust in den Zweikämpfen, laufstark und mit guter Passqualität. Unsere Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, war hungrig, hielt mit guter Moral und mannschaftlicher Geschlossenheit dagegen, und eroberte sich in der ersten Halbzeit leichte Vorteile, ohne jedoch zu gefährlichen Torchancen, bzw. Torabschlüssen zu kommen. Das nährte die Hoffnungen auf eine erfolgreichere zweite Halbzeit.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Palmbach den Druck, und erkämpfte sich leichte  Feldvorteile im Mittelfeld. Wenngleich unsere Elf auch  weiterhin mit viel Einsatz unterwegs war, so waren Spielfluss, Umschaltspiel und Spielaufbau in der Kabine geblieben, sodass nach vorne so gut wie gar nichts mehr ging. Ganze zwei Torschüsse zeugen davon.

Beim einzigen Tor in der 52. Minute half zudem die junge Schiedsrichterin den Palmbachern, als sie zunächst einen äußerst zweifelhaften Freistoß in Höhe der Eckfahne gegen uns pfiff, und dann den eindeutigen Ellenbogencheck und Knieeinsatz des Torschützen gegen unseren Torwart im 5-Meterraum nicht abpfiff, sondern auf Tor entschied. Auch in der generellen Zweikampfbewertung  hatte die Schiedsrichterin eine sehr einseitige Regelauslegung, die  in der 70. Minute zum Feldverweis von Jonas Kineselassie führte.

Trotz Unterzahl in den letzten 20 Minuten, gab sich unsere Elf nicht geschlagen, war aber im Offensivspiel  viel zu harmlos, sodass Palmbach den knappen Vorsprung über die Zeit retten konnte.

Fazit: Wir haben es nicht geschafft, kollektiv das auf den Platz zu bringen, was an individueller Klasse abrufbar wäre.

TSV 2 – Nordwest 2  0:2 (0:0)

Im Spitzenspiel - Tabellendritter gegen Tabellenzweiten – behielt Nordwest die Oberhand, und war, über die 90 Minuten gesehen, die bessere Mannschaft.  Beide Tore fielen nach Standard-situationen (abgefälschter direkter Freistoß und Elfmeter). Wie schon bei der ersten Mannschaft, fand auch bei der Zweiten die Offensive nicht statt. Ganze 2 Torschüsse in 90 Minuten sagen alles.

 

Überzeugender Arbeitssieg für den TSV Spessart

TSV Spessart 1 – SpVgg Söllingen 2:  4:1

Nach dem blutleeren Auftritt, und der enttäuschenden Niederlage gegen den Tabellenletzten Südstern 2 in der vergangenen Woche, war im Heimspiel gegen die Reserve der Spielvereinigung Söllingen, Wiedergutmachung angesagt.

Unsere Mannen zeigten über 90 Minuten, dass sie es nicht nur können, sondern dieses Mal, über den kämpferischen Einsatz, auch wollten, und ließen von Spielbeginn an keinen Zweifel darüber aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Alle Spieler gingen engagiert zur Sache, gewannen mit der nötigen Leidenschaft, Laufbereitschaft und Aggressivität ihre Zweikämpfe, und boten obendrein auch eine spielerisch akzeptable Leistung.

In der 37. Minute fiel das erlösende 1:0 durch Philipp Überall, der mit einem überlegten Weitschuss, den zu weit vor seinem Tor stehenden gegnerischen Torwart, keine Abwehrchance ließ. Nur drei Minuten später, zog Jonas Imhoff mit seinem „falschen“ Fuß mutig aus 16 Meter ab, und versenkte die Kugel unhaltbar zum 2:0 in den Torwinkel.

Die Spielvereinigung kam mit viel Wut im Bauch vom Pausentee, setzte unsere Mannschaft sofort unter Druck, und kam in der 55. Minute zum 2:1 Anschlusstreffer, als unsere Abwehr nicht im Bilde war. Doch nur zwei Minuten später, fiel die Vorentscheidung, als Sebastian Dohm eine schöne Passkombination mit „Paco“ Roldan und Julian Hopp souverän zum 3:1 vollendete. Das Endergebnis stellte Sebastian Dohm mit einem sicher verwandelten Elfmeter fest, als er bei seinem Alleingang nur noch strafstoßwürdig gestoppt wurde.

Fazit: Unsere Elf gehört spielerisch zweifelsohne zu den drei besten Mannschaften unserer Liga. Wenn sie es, wie in diesem Spiel gezeigt, auch noch lernt, die richtige Balance zwischen Spiel, Kampf und Arbeit konstant abzurufen, wird sich dies auch in der Tabellenposition positiv widerspiegeln.

 

 

TSV Spessart auf einem Abstiegsplatz

VfR Ittersbach – TSV Spessart 1:  3:1 (1:0)

Im Auswärtsspiel gegen den VfR Ittersbach, am vergangenen Sonntag, zeigte sich die TSV-Mannschaft gegenüber den letzten Spielen verbessert, wenngleich weiterhin mit mehr Schatten als Licht, gegen einen Gegner, der unsere Mannschaft mit einfachen Mitteln klassisch auskonterte.

In den ersten 30 Minuten der ersten Halbzeit erspielte sich unsere Mannschaft deutlich höhere Spielanteile, ohne jedoch Druck auf die gegnerische Abwehr aufzubauen, und zu zwingenden Torchancen zu kommen.  Ittersbach verlegte sich auf eine stabile Abwehrarbeit sowie schnellem Umschaltspiel nach vorne.

Ein schneller Konterangriff  brachte die Ittersbacher kurz vor dem Pausenpfiff mit 1:0 in Führung, als zum wiederholten Male der Ball in unserem Mittelfeld keinen Abnehmer fand, wir nicht schnell genug wieder hinter den Ball kamen, der Stürmer im 1 gegen 1 die Oberhand behielt, und den Ball aus ca. 12 Metern über den Innenpfosten, chancenlos für den im Tor debütierenden Dominik Kutija, versenkte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit offenbarte  der TSV gravierende Mängel im Pass- und Positionsspiel. Dieser Mangel führte in der 54. Minute zum 2:0 für Ittersbach, als wir in der Vorwärtsbewegung, mit einem Fehlpass bei der Spieleröffnung, den Gegner zu einem weiteren Konter einluden.

In der 58. Minute fiel der Anschlusstreffer zum 2:1. Endlich einmal wurde ein Angriff unserer Mannschaft über die Außenposition, energisch bis zur Grundlinie, vorgetragen. Den präzisen Querpass in den Rücken der gegnerischen Abwehr verwandelte „Paco“ Roldan unhaltbar.

Ittersbach baute jetzt konditionell deutlich ab, verlegte ihr Spiel komplett auf Konterangriffe, und kam mit  2 – 3 langen Pässen, auf ihre schnellen Spitzen, immer wieder zu gefährlichen Torchancen.

Einer dieser Konter brachte in der 83. Minute die endgültige Entscheidung. Wieder verloren wir leichtfertig den Ball durch einen Fehlpass im Mittelfeld, hatten zudem keine ausreichende Absicherung, sodass Jonas Kiniselassie im 1 gegen 1 die Notbremse zog, und Ittersbach zum 3:1 Endstand traf. Jonas, als letzter Mann, wurde zudem für die letzten Minuten, mit Rot,  vom Feld verwiesen.

Fazit: Wenngleich Wille und Einstellung stimmten, so offenbarte unsere Mannschaft, speziell in der zweiten Halbzeit, mit 26 Fehlpässen!, eine eklatante Fehlpassorgie, war viel zu langsam in der Rückwärtsbewegung, versuchte zu sehr, über die Mitte, zum Erfolg zu kommen, und spielte so dem Gegner zu einfach in die Karten.

Das Spiel der Reserve wurde abgesagt, da der Gegner, der TSV Etzenrot seine Reserve aus dem Spielbetrieb zurückgezogen hat.

TSV Spessart 1 erwischt einen rabenschwarzen Tag gegen Busenbach 2

FC Busenbach 2 – TSV Spessart 1: 4:0 ( 1:0)

In einem, bis dahin, von beiden Mannschaften ohne nennenswerte Höhepunkte geführten Spiel, ging Busenbach in der 13. Minute, nach einem eklatanten Torwartfehler, überraschend mit 1:0 in Führung, die bis zur Halbzeitpause bestand hatte.

Unsere Mannschaft agierte über die 90 Minuten mit planlosem, ungenauem Spielaufbau. Das Umschalt-und Angriffsspiel kennzeichnete sich durch eine Fehlpassorgie nach der anderen. Hinzu kam ein naives Zweikampfverhalten, weil die Gegenspieler nur mit dem Fernrohr gedeckt wurden. 5 berechtigte gelbe Karten, gegen uns, zeugen von einer ungeschickten Zweikampfführung.

Wer nun, in Anbetracht eines nur 1:0-Rückstandes, ein Aufbäumen mit aggressivem Zweikampfverhalten, konstruktivem und genauem Pass- und Angriffsspiel seitens unserer Mannschaft erwartet hätte, sah sich leider getäuscht. Auch in der 2. Halbzeit fehlte uns der Zugriff auf Ball und Gegner.

In der 63. Minute schlug ein direkt geschlagener Freistoß aus 30 Meter Entfernung, im rechten Torwinkel, zum 2:0 ein. Unsere Mannschaft hatte sich mental von diesem Gegentor noch nicht ganz wieder erholt, als der Gegner nur 2 Minuten später zum 3:0 nachlegte, als sich unsere Abwehr einschließlich Torwart nicht einig war, wer abdeckt und wer den ballführenden Spieler attackiert.

Das 4:0 fiel in der 90 Minute, nach einer schönen Mehrfach-Doppelpass-Kombination aus der eigenen Abwehr heraus, bei der unsere Mannschaft über die gesamte Spielfläche nur Begleitschutz gab.

Fazit: Ein desolater, blutleerer und uninspirierter Auftritt unserer Elf, gegen einen soliden, zweikampfstarken, aber nicht überragend spielenden Gegner. Merke: nicht die Aufstellung, sondern die Einstellung ist das Wichtigste!