Schwache zweite Halbzeit führte zur Niederlage

SG Siemens Karlsruhe – TSV Spessart  4:2 (0:2)

Bei hochsommerlichen Temperaturen um 32° sahen die Zuschauer zwei verschiedene Halbzeiten. Vor dem Seitenwechsel dominierte die TSV-Elf gegen eine mit der fast kompletten Verbandsliga-A-Junioren spielende SG Siemens. Die erste große Torchance bot sich bereits nach sieben Spielminuten Benni Graf doch er zirkelte den Ball knapp am linken Pfosten des Tores der Gastgeber vorbei. In der Defensive stand die TSV-Elf stabil und hatte in Torsteher Theo Cretu einen sicheren Rückhalt. Das 1:0 fiel in der 35. Minute als Benni Graf ein Zuspiel von Adrian Sabatino verwertete. Kurz vor der Pause erhöhte Benni Graf, erneut ein gelungenes Zuspiel von Adrian Sabatino, auf 2:0. Wie verwandelt kam die Heimelf aus der Kabine und machte Druck auf das TSV-Tor. Die TSV-Elf stand nicht mehr so kompakt zu Ball und Gegner. Dazu kamen noch Fehler im Aufbauspiel. Nach einem Ballverlust konnte die SG Siemens auf 1:2 verkürzen und in der 60. Minute ermöglichte ein erneuter Ballverlust im Spielaufbau das 2:2. Nun spielten die Einheimischen auf Sieg und erzielten aus Abseitsposition das 3:2 nach 82 Spielminuten. In der Nachspielzeit (94. Minute) fiel dann noch das 4:2. Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg der SG Siemens nicht ganz unverdient und damit sicherten sie sich den Klassenerhalt! 

„50 Jahre TSV-Damen-Gymnastik-Abteilung“

Zu einer Feierstunde hatte der TSV 1913 Spessart e.V. die Gründerinnen der „TSV-Damen-Gymnastik-Abteilung“ eingeladen. Mit der Fertigstellung der Turnhalle bei der Hans-Thoma-Schule im Jahr 1966 taten sich 1967 die heute zu ehrenden Damen/Frauen zusammen und gründeten die „TSV-Damen-Gymnastik-Abteilung“. War der TSV 1913 Spessart bis dahin ein reiner Fußballverein wurde er mit der Gründung der Damen-Gymnastik-Abteilung ein Mehrspartenverein, zu dem später noch die Sportkegler und nach Inbetriebnahme des Lehrschwimmbeckens die Schwimm-Abteilung hinzukamen. Mit der Gründung der Damen-Gymnastik-Abteilung haben die Gründerinnen Vereinsgeschichte geschrieben. Heute hat der TSV 1913 Spessart 230 weibliche Mitglieder. Mädchen und Frauen in einem Sportverein zu der damaligen Zeit (1967) gab es fast nie, umso bemerkenswerter der Mut und die Entschlossenheit dieser Damen/Frauen den Schritt zu wagen, eine Damen-Gymnastik-Abteilung ins Leben zu rufen. Heute sind Mädchen und Frauen aus unserem Verein nicht mehr wegzudenken.  

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TSV-Auswärtsspiel in Söllingen von schwerer Verletzung überschattet.

SpVgg Söllingen 2 – TSV Spessart: 3:1  (0:1)

Der TSV fand nur sehr schwer ins Spiel. Söllingen kam wesentlich besser aus den Startlöchern, und dominierte die ersten 20 Minuten. Nachdem der TSV die Anfangsnervosität endlich abgelegt hatte, die Passquote, und damit den Druck auf den Gegner erhöhte, kam es zu den ersten  sehr guten Torchancen, die bereits für eine Führung hätten ausreichen müssen. Es dauerte jedoch bis zur 43. Minute, bis Sebastian Dohm einen Schnittstellenpass von Adrian Leucian gekonnt aufnahm, und dem Söllinger Torwart keine Abwehrchance zum 1:0 ließ.

Trotz mit dieser Selbstvertrauen gebenden Führung im Rücken, begann unsere Mannschaft  die zweite Halbzeit,  wie die Erste, vollkommen verunsichert,  und ließ sich Söllingens robuste Gangart aufdrücken. Söllingen drehte das Spiel mit einem Doppelschlag in der 54. Und 57. Minute, zur 2:1-Führung, als in unserer Abwehr bei beiden Standards die Zuordnung fehlte. Auch beim 3:1 in der 78. Minute, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, war unsere Abwehr nicht im Bilde.

Trauriger Höhepunkt des Spiels war leider die schwere Verletzung unseres Torwarts Patrick Demille, der, eine Minute vor dem Schlusspfiff, nach einem Zusammenprall, mit Verdacht auf Schienbeinbruch, ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

„Lieber Patrick von der gesamten Mannschaft, Betreuern und TSV-Verantwortlichen, die besten Genesungswünsche. Wir hoffen,  dich sehr bald gesund und munter wieder auf dem Platz begrüßen zu dürfen. Alles Gute!“

 

ESG Frankonia Karlsruhe – TSV Spessart 2:  1:4 (0:2)

Die TSV- Reserve rehabilitierte sich nach den letzten zwei Niederlagen infolge, mit einem souveränen 4:1 Auswärtssieg, und festigte den 5. Tabellenplatz. Die Torschützen waren: Martin Seitel, Adrian Sabatino, Kevin Imoehl sowie einem Eigentor der Frankonia.

 

Überzeugender TSV-Sieg

TSV Spessart 1 – FC Südstern 2:   4:0 ( 2:0)

Mit einem souverän herausgespielten Sieg, und einer deutlichen Leistungssteigerung gegen die Zweite des FC Südsterns, wartete die TSV-Elf, am vergangenen Sonntag, auf.

Unsere Mannschaft präsentierte sich über die 90 Minuten mit hoher Laufbereitschaft, taktisch gut eingestellt, stabil in der Defensive, aggressiv in den Zweikämpfen, gefällig im Aufbauspiel, druckvoll in der Offensive, und war so dem Gegner in allen Belangen überlegen.

Bereits in der 10 Minute schoss Sebastian Dohm, vortrefflich bedient von Pascal Weingärtner, zum 1:0 ein. Benny Graf verwandelte in der 38. Minute einen direkten Freistoß zum 2:0. Weitere gute Einschussmöglichkeiten für eine höhere Führung blieben leider ungenutzt.

Auch in der zweiten Halbzeit ließ unsere Elf nichts anbrennen, und war die spielbe-stimmende Mannschaft. Sebastian Dohm verwandelte in der 78. Minute per Elfmeter zum 3:0, und Stefan Rohrer legte endgültig den Deckel zum 4:0, in der 80. Minute, drauf.  

Fazit: Die TSV-Elf spielte auf hohem B-Klassenniveau, und zeigte endlich einmal welches Potential in  ihr steckt. Bei effektiver Chancenverwertung wäre ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen.

 

TSV Spessart 2 – SW Mühlburg 2:  3:4 (3:1)

Die TSV-Reserve fing sich eine Niederlage ein, und verspielte dabei eine klare Führung in der zweiten Halbzeit, aufgrund kollektiv, schlechtem Defensivverhalten. 3-facher Torschütze für den TSV war Martin Seitel.

Niederlage für den TSV Spessart im Lokalderby

TSV Schöllbronn 2 – TSV Spessart 3:2  (1:0)

Mit einer knappen, aber auch verdienten 2:3- Niederlage, endete das Nachholspiel am vergangenen Mittwoch bei der Reserve des TSV Schöllbronn.

Die erste Halbzeit war geprägt von Kampf und Krampf, und verlief ohne nennenswerte spielerische Höhepunkte. Schöllbronn ging in der 37. Minute, nicht unverdient, mit 1:0 in Führung, da unsere Mannschaft es an der notwendigen Einstellung vermissen ließ, und viel zu wenig in Laufbereitschaft und schnellem Offensivspiel  investierte.

In der zweiten Halbzeit übernahm unsere Mannschaft von Beginn an das Kommando, und erspielte sich eine gewisse Feldüberlegenheit, die in der 50. Und 56. Minute, mit zwei Toren durch Jonas Imhoff, zur 2:1 Führung belohnt wurde. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn dieser Treffer weckte bei der Schöllbronner Mannschaft urplötzlich neue Kräfte, die, nur eine Minute später, zum  2:2-Ausgleich führten.

Schöllbronn spielte in der Folge weiter mit viel Siegeswillen, während unsere Mannschaft wieder in die lethargische Spielweise der ersten Halbzeit verfiel, und das Unentschieden versuchte über die Runden zu bekommen, was in der 83. Minute mit dem 3:2 Siegestreffer durch Schöllbronn, bitter bestraft wurde.

Es war von beiden Mannschaften kein ansehnliches Spiel. Schöllbronn war nicht die bessere Mannschaft, aber die mit dem wesentlich größeren Siegeswillen, weshalb die Niederlage unserer Mannschaft in Ordnung ging.

Fazit: Wir müssen lernen, uns gegen Widerstände auf dem Platz zu wehren, eine höhere Bereitschaft an den Tag legen, aktiver und aggressiver sein, und mit 100% Leidenschaft aufzulaufen.